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Nach ääh, einiger Zeit extremer Schreibfaulheit, melde ich mich nun wieder zurück.

Meine Abreise aus San Kamphaeng verzögerte sich unverhofft zwei Stunden vor der Abfahrt durch eine kleine Verletzung, die mich für eine weitere Woche im Gym verweilen ließ, humpelnd und mit einer dicken rechten Wade. Phuket inklusive einem Einblick in BJJ und Wrestling und auch mein geplanter Aufenthalt auf Koh PhiPhi fiel damit flach.
Statt dessen verbrachte ich eine Nacht in Bangkok und hatte die Möglichkeit noch ein letztes Mal im Lumpini-Stadium einen Abend voll mit erstklassigem Thaiboxen zu verbringen. Durch Zufall war ich Zuschauer bei insgesamt 5 Gürtelkämpfen, sowohl Northern Thailand Championship, als auch Lumpini-Championship. Wie immer hatte ich meine Kamera vergessen und kann daher nur sagen, dass es ein Wahnsinnsabend war. Tausende Thais im Wettfieber, die so laut waren, dass man schon bald die Musik nicht mehr gehört hat.
Für Bangkok gilt: vermeide einen Koffer. Denn wenn Du mit Koffer ankommst, dann kannst Du kein Scootertaxi nehmen. Neben Skytrain und Metro der schnellste Weg durch den immerwährenden Stau.
Such dir für die Abende eine Rooftopbar. Am Besten ab Stockwerk 9 aufwärts. Großartige Aussicht und weit weg von Straßen, Verkehr und Prostituierten.
Frühstücke im Hotel. So vermeidest Du die hilfreichen Hinweise der Taxifahrer, dass doch gerade Happy-Hour bei den Sexygirls ist. Morgens um 10:00. Aber auf der anderen Seite gibt es im Hotel garantiert kein Grillhähnchen. Und was ist schöner zum Frühstück als ein Grillhähnchen???
Dann ging es weiter mit Bus und Fähre nach Koh Tao, wo ich jetzt seit zwei Wochen dabei bin zu tauchen, einem allzu ernsthaften Sonnenbrand aus dem Weg zu gehen und das Inselleben zu genießen. Bislang komme ich auf 15 Tauchgänge + Flachwassserübungen, eine Erste Hilfe Kurs inklusive Defibrillator und Oxygen Providern. Heute ist der letzte Tag meines Rettungstauchers und damit kann ich ab morgen dann offiziell mit dem DIvemaster beginnen.
Ihr seht, ich bin schon wieder auf dem besten Weg in die Sprachverwirrung. Dadurch, dass ich Tauchen und alles was dazu gehört nur auf englisch lerne und auch nicht alle deutschen Begriffe nebenher dazulerne, klingen Unterhaltungen mit Deutschen ziemlich grässlich.
Naja, kann ich nicht ändern. Auf jeden Fall nicht komplett.
Ansonsten ist es hier wunderbar. Die halbe Küste macht zwar gerade eine Entwicklung durch, die in immer größeren Resorts und Hotels endet, aber es gibt immer noch wunderschöne Strandbars und -restaurants. So hatten wir vorgestern Fisch BBQ am Meer und auch heute geht es zum Sonnenuntergang zum Essen.
Es könnte schlechter sein.
Ich bin gerade dabei mir mein erstes eigenes Tauchequipment rauszusuchen.
Es fühlt sich ein bissl so an, als ginge man als Kind in ein Kaufhaus vor Weihnachten und darf sich die Geschenke selbst aussuchen. Auch wenn es für das Kind wohl um weniger Geld geht.

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